01
Ziel und Hauptproblem vor dem Design klären
Vor einem Relaunch sollte klar sein, was die alte Website bremst: Design, Struktur, Ladezeit, Inhalte, SEO, mobile Nutzung oder Kontaktführung.
Ohne diese Diagnose wird schnell nur die Oberfläche getauscht. Besser ist eine klare Priorität: Was soll nach dem Relaunch für Besucher schneller verständlich sein?
Welche Zielgruppen sollen schneller erkennen, dass sie richtig sind?
Welche Leistungen müssen eigene Einstiege bekommen?
Welche Anfragewege sollen prominenter werden?
02
Inhalte, Seiten und alte URLs sichern
Bestehende Seiten können Rankings, Backlinks oder wiederkehrende Besucher haben. Deshalb sollten alte URLs nicht einfach verschwinden, sondern geprüft und auf passende neue Ziele weitergeleitet werden.
Gleichzeitig muss entschieden werden, welche Inhalte bleiben, gekürzt, zusammengeführt oder neu geschrieben werden.
03
Technik und Performance nicht ans Ende schieben
Ladezeit, mobile Darstellung, Bilder, Tracking, Datenschutz, Formulare und Hosting gehören früh in die Planung. Sonst entstehen kurz vor dem Livegang genau die Fehler, die später teuer werden.
Gerade bei WordPress- oder Baukasten-Relaunches lohnt sich die Frage, ob die alte technische Basis weitergetragen werden sollte oder ob ein schlankerer Neuaufbau sinnvoller ist.
04
Livegang mit Redirects und Nachkontrolle
Nach dem Livegang sollten Statuscodes, Canonicals, Sitemap, wichtige Redirects und Kontaktformulare direkt geprüft werden. Das ist keine Formalität, sondern verhindert echte Verluste.
Auch die ersten Wochen nach dem Relaunch sind wichtig: Search Console, Fehlermeldungen und Nutzerfragen zeigen, ob Seiten fehlen oder Suchintentionen noch nicht sauber getroffen sind.
Sitemap und Canonicals prüfen.
Alte wichtige URLs auf passende neue Seiten weiterleiten.
Kontaktformular, Telefonlinks, WhatsApp und Tracking testen.